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Rüdesheim Rheingau

Rüdesheim am Rhein ist sicherlich die weltweit bekannteste Gemeinde des Rheingaus. Laut wikipedia.de gehört Rüdesheim am Rhein sogar zu den größten Touristen-Attraktionen Deutschlands.

Die Drosselgasse im Herzen der Stadt Rüdesheim ist sicherlich der größte Touristenmagnet. Hier findet man unzählige Bars, Restaurants, Gutsausschänke und Souvenirshops. In der Drosselgasse findet man Leute unterschiedlichster Nation und Alterklasse. Die Atmosphäre ist wirklich einzigartig. In den gemütlichen Bars und Innenhöfen fühlt man sich selbst als Einheimischer oft wie im Urlaub.

Doch nicht nur die Drosselgasse ist einen Besuch in Rüdesheim wert. Empfehlenswert ist auch eine Fahrt mit der Rüdesheimer Seilbahn hinauf zum Niederwalddenkmal. Von hier hat man einen phantastischen Blick über Rüdesheim, Bingen und das Rheintal.

Auch die Restaurants und Shops in der Rüdesheimer Oberstraße, der Rheinstraße und auf dem Marktplatz laden zu einem ausgiebigen Bummel ein. Auf dem Rüdesheimer Marktplatz findet jedes Jahr im August das Rüdesheimer Weinfest statt; ein Besuch lohnt sich in jedem Fall. Aber auch der Rüdesheimer Weihnachtsmarkt der Nationen findet sowohl auf dem Marktplatz, entlang der Oberstraße, sowie auf der Rheinstraße statt. Anbieter aus 12 Nationen verkaufen hier verschiedene Spezialitäten. Um diese gemütliche und festliche Atmosphäre zu genießen, reisen zahlreiche Besucher aus der ganzen Welt an. Auf dem Rüdesheimer Weihnachtsmarkt der Nationen kann man außerdem Deutschlands größte Krippe bewundern mit ihren Figuren in Lebensgröße.

Die historische Brömserburg sollten Sie sich auch anschauen, wenn Sie in Rüdesheim am Rhein sind. Mittlerweile kann man sich hier sogar in einer Außenstelle des Standesamtes Rüdesheim das Ja-Wort geben. Außerdem befindet sich in der Brömserburg noch das Rheingauer Weinmuseum. Rund um die Brömserburg findet auch jährlich im Frühsommer die mittlerweile schon legendäre "Magic bike ralley" statt; ein Motorradfestival mit zahlreichen Highlights.

Selbstverständlich hat Rüdesheim neben dem Weinmuseum in der Brömserburg noch weitere Museen zu bieten. So findet man in Rüdesheim ein mittelalterliches Foltermuseum, ein Spielzeug- und Eisenbahnmuseum, Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett und man kann die traditionelle Asbach-Brennerei im Asbach Besucher Center besichtigen.

Am Rheinufer von Rüdesheim werden auch zahlreiche Bootstouren angeboten. Ferner findet man dort ein Freibad, eine Minigolfanlage, einen Fußballplatz, sowie Tennisplätze und einen Campingplatz.

Zu der Kernstadt Rüdesheim am Rhein gehören außerdem noch die Stadtteile Eibingen mit den Siedlungen Trift und Windeck, Assmannshausen, Aulhausen und Presberg.

Eibingen und die Siedlungen Trift und Windeck sind in erster Linie reine Wohnsiedlungen. Hier gibt es auch einige gemütliche Weingüter, die in ihren Strausswirtschaften und Gutssausschänken ihre Weine präsentieren. Aber auch die weltberühmte Abtei St. Hildegard gehört zum Stadtteil Eibingen. Das Kloster wurde 1900–1904 im neo-romanischen Stil oberhalb von Eibingen erbaut. Heute verdienen die Schwestern hier ihren Lebensunterhalt durch das Klosterweingut, den Klosterladen, die Kunstwerkstätten und die Aufnahme und Betreuung von Gästen. Jährlich kommen zahlreiche Pilger und Besucher in die Abtei und einmal im Jahr findet hier auch ein Tag der offenen Tür statt. Dann kann man den Schwestern, welche nach dem Vorbild Hildegards von Bingen leben, bei ihrer täglichen Arbeit, z. B. bei der Kerzen-Gießerei, zuschauen.

Assmannshausen ist vor allem berühmt für seinen Rotwein, welcher im Rheingau doch ansonsten eher die Ausnahme ist. Die bekannteste Lage für Rotwein ist der Assmannshäuser Höllenberg. U. a.dem Rotwein zu Ehren findet seit 2008 im Juni regelmäßig das Fest Assmannshausen in ROT auf der Rheinpromenade statt. Hier gibt es Musik und diverse regionale Spezialitäten. Das Stadtbild von Assmannshausen ist vor allem geprägt von zahlreichen Fachwerkhäusern. Hier befinden sich auch einige Hotels und Restaurants, die dem Besucher einiges bieten. Das älteste und traditionsreichste ist wohl das Hotel und Restaurant Krone. Dieses gilt sogar als eines der ältesten Gasthäuser Deutschlands.

Oberhalb von Assmannshausen liegt ein weiterer Stadtteil von Rüdesheim, nähmlich der Wein- und Luftkurort Aulhausen. Hier leben ca. 1.200 Einwohner. Im 12. Jahrhundert wurde Aulhausen erstmals urkundlich erwähnt, vor allem aufgrund des damals neu gegründeten Zisterzienserinnenklosters Marienhausen. Die Anlage des damaligen Klosters ist heute ein Teil des St. Vincenzstiftes. Dieses ist der größte Arbeitgeber im Ort, aber auch einer der größten in der gesamten Region. Das St. Vincenzstift ist eine überregional bekannte Einrichtung zur Förderung und Betreuung von behinderten Kindern und genießt ein hohes Ansehen. Verlässt man den Ort in nördlicher Richtung, so gelangt man entweder zum Niederwalddenkmal, dem Jagdschloss Niederwald oder aber zum Ebental. Hier liegt ein kleiner Ponyhof mit angeschlossenem Campingplatz, der ein beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern ist.

Fährt man am Ebental weiter, so gelangt man zum letzten Stadtteil von Rüdesheim, nämlich nach Presberg. Presberg ist mit ca. 410 m über NN der höchstgelegene und zugleich auch der nördlichste Stadtteil von Rüdesheim. Presberg ist eine ruhige und beschauliche Höhengemeinde, in der bis heute viel Landwirtschaft betrieben wird. Im Gegensatz zu dem Großteil der Rheingauer Gemeinden wird hier allerdings kein Weinbau betrieben.

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